Gestern war noch der sog. Honors Day an Katharinas Schule. Immerhin in zwei Fächern (Mathe und FACS) wurde Katharina als Schulbeste geehrt.
Wir waren leider nicht mehr dabei, aber wir sind wirklich stolz auf Kathis Leistungen.
Gestern war noch der sog. Honors Day an Katharinas Schule. Immerhin in zwei Fächern (Mathe und FACS) wurde Katharina als Schulbeste geehrt.
Wir waren leider nicht mehr dabei, aber wir sind wirklich stolz auf Kathis Leistungen.
Das Ziel des Tages war eigentlich Lincoln, Montana. Astrid ist ein großer Fan des Films: “Aus der Mitte entspringt ein Fluss” (A River Runs Through) und wollte schonseit langer Zeit zum Big Blackfoot River. Ich hatte für uns daher als Ziel den kleinen Ort Lincoln in Montana ausgesucht.
Lincoln ist ein wirklich sehr kleiner Ort und wird auch von sehr vielen Ameisen und Stechmücken bewohnt. Obwohl der Ort sehr nach dem “wilden Westen” aussah war Astrid dann doch der Meinung, dass wir vielleicht besser nach Missoula weiterfahren sollten. Das haben wir dann auch getan, haben allerdings auf vielen Stopps an interessanten Stellen noch viele Ameisen mit auf die Reise genommen.
Morgen wollen wir jetzt Missoula genauer ansehen und dann nach Livingstone inna fahren, bevor übermorgen dann der Yellowstone besichtigt wird.
Von heute gibt es nicht besonders viel zu berichten. Gestern hat uns Katharina die Umgebung von Paxton von Ogallala bis North Platte gezeigt. Am Abend haben wir uns von Deb verabschiedet und sind dann mit Perlingers noch zum Abendessen gefahren.
Heute war ein reiner Transfertag. Morgens haben wir Kathi noch in die Schule gebracht (sie hatte noch ein Gespräch mit der Direktorin) und sind dann losgefahren. Nach 9h Fahrzeit sind wir in Billings, Montana, angekommen (immerhin 620 Meilen). Morgen geht es dann weiter nach Lincoln, Montana, unserem Reiseziel.
Bilder und ausführlichere Berichte folgen bei Gelegenheit.
Heute war nicht nur Muttertag, sondern auch Katharinas Feier zum Schulabschluss hier in Paxton. Die Feier sollte in den Räumen der 5 Trails Winery in Paxton stattfinden.
Vorher fuhren wir aber mit den Perlingers zum Gottesdienst in Paxton, wo wir viele bekannte Gesichter sahen. Nach der Messe kümmerten sich Deb, Debbie und Astrid um die Dekoration in der Winery, das Essen hatten Deb und Debbie schon vorbereitet, der Kuchen war gestern schon beim Bäcker abgeholt worden. Kathi und ich fuhren noch kurz nach North Platte, um ein paar Muttertagsblumen zu besorgen. Bei unserer Rückkehr nach Paxton waren die Vorbereitungen schon abgeschlossen.
Und ab 12 Uhr trafen dann auch schon die ersten Gäste ein. Es kamen viele Schulfreunde mit ihren Familien, viele Bekannte, einige Rotarier, Lehrer und eine Reihe von lieben Menschen, die Kathi durch dieses Jahr begleitet haben. Über den Nachmittag verteilt durften wir fast 200 Gäste auf der Feier begrüßen. Es war ein rundum gelungenes Ereignis, es wurde viel gegessen, getrunken und vor allen Dingen viel erzählt. Wir fühlten uns schon richtig in die Gemeinschaft aufgenommen, niemand hat uns als “Fremde” behandelt. Bei Gelegenheit schreibe ich noch einen ausführlichen Bericht dazu, aber kurz gesagt war es einfach toll.
Am Abend konnten wir dann noch eine Besichtigungstour durch die Farm von Marc machen. Obwohl zur Zeit extrem viel zu tun ist, um die Saat auf die Felder auszubringen, nahm er sich die Zeit und zeigte uns seine Farm . Wir konnten auf dem Traktor mitfahren und sehen, mit welchen Maschinen hier der Mais gepflanzt wird (immerhin 32 Reihen auf einmal), sahen die Rinderzucht und die Maschinenhallen. Es ist einfach faszinierend, die Dimensionen hier mit denen zu Hause zu vergleichen. Auch dazu sicherlich irgendwann noch mehr.
Und auch die Bilder kommen bald (hoffentlich).
Und hier ist sie, eine erste Auswahl von Bildern, die im Laufe des heutigen Graduation – Tages sind. Andere und auch noch mehr Bilder gibt es hier, wenn wir wieder zurück in Deutschland sind.
Heute war es nun so weit, die offizielle Graduation – Zeremonie stand an. Da die Feier an der Schule aber erst um 15:00 Uhr begann war vorher noch genügend Zeit für einen Ausflug nach North Platte. Nach dem Besuch der Buffalo Bill Ranch und einem ausführlichen Einkaufsbummel ging es zurück nach Paxton.
Die Feier selbst war ein echtes Erlebnis. Die Schule hatte eine sehr schöne und ansprechende Feier organisiert. Und wir hatten zusätzlich das Glück, das Alles aus der erstenReihe verfolgen zu dürfen.
Im Anschluss an die eigentliche Graduation hatte dann jeder Senior (mit Ausnahme von Kathi) einen Empfang organisiert, bei dem der Abschluss der High School ausgiebig gefeiert wurde. Wir erlebten dabei, wie gastfreundlich die Menschen hier sind und wurden zu praktisch jeder der Feiern eingeladen. Es Begann dann also ein richtiger Marathonlauf (mit dem Auto
) von Party zu Party, auf dem wir von Deb und Tessa, einer Freundin von Kathi, begleitet wurden. Teilweise waren die Fahrstrecken zwischen den einzelnen Häusern sehr weit (z. B. 10 Meilen bis zu Willie), aber wir wurden überall herzlich empfangen und sehr gut versorgt. Überall gab es Kaffe, Kuchen und mehr als genug zu essen.
Wirklich erfreulich war es auch zu erleben, wie gut sich Katharina hier in Paxton eingelebt hat und wie sie in den Ort aufgenommen wurde. Wir wurden von vielen Leuten angesprochen und die Überraschung von gestern hatte sich auch offenbar schon im ganzen Ort herumgesprochen.
Wir hoffen jetzt, dass Katharinas Empfang morgen in der Winery auch ein Erfolg wird und dass viele Freunde kommen werden.
Die Bilder …. kommen demnächst
Gestern war die Senior Appreciation Night an das Paxton High School. Zu dieser Veranstaltung haben alle Abschlussschüler einen kurzen Text aufgesetzt, in dem sie sich bei ihren Eltern bedanken sollten. Die Texte wurden von zwei jüngeren Schülern vorgelesen.
Katharina hatte den Vorleser dabei in grosse Bedrängnis gebracht, weil Katharinas Text plötzlich unpassend war.
Denn als grosse Überraschung für Katharina sind Astrid und ich hier in Paxton aufgetaucht. Es war wirklich schön, wie der Abend dann verlaufen ist.
Deb (die zweite Gastmutter) hat uns durch einen Hintereingang in die Schule gebracht, so dass Kathi uns nicht sehen konnte. Erst unmittelbar vor Beginn der Zeremonie hat sie uns dann im Auditorium gesehen und es hat noch ein paar Augenblicke gedauert, bis sie uns dann auch erkannt hat.
Unter Applaus der ganzen Halle konnten wir Kathi dann endlich in den Arm nehmen. Schwierig wurde es eben für den Vorleser, da der Textteil: “Ich bin so traurig, dass meine Eltern nicht hier sind” irgendwie unpassend war. Die Lösung war dann einfach, dass er beim Vorlesen das “nicht” weggelassen hat. Auf jeden Fall hatte er hier ein paar Lacher auf seiner Seite.
Es wurde insgesamt eine sehr schöne Feier, wir haben viele Hände geschüttelt und durften viele Komplimente über Kathi hören. Nach der Veranstaltung in der Schule ging es dann in Ole’s Steakhouse zu einer kleinen Feier mit den Gasteltern und es gab bis spät in die Nacht noch viel zu erzählen.
Es scheint uns tatsächlich gelungen zu sein, den Besuch vor Katharina geheim zu halten, die Überraschung war jedenfalls deutlich zu spüren. Gespannt bin ich schon auf die Bilder, die Deb und Debbie heute geschossen haben. Die Fotos reiche ich dann möglichst bald hier nach.
Einige gescannte Dias vom USA – Urlaub 1988, hier der Grand Canyon N.P in Arizona: