2026 – kein perfekter Start
Ich denke, dass nicht nur wir mit einem gewissen Optimismus in das Jahr 2026 gestartet sind. Die letzten Jahre war nicht sicher nicht leicht und es gab so furchtbar viel, was in der Welt und auch im persönlichen Umfeld passiert ist, die Stimmung war überall eher schlecht, aber es gab schon auch viel Hoffnung auf das neue Jahr.
Leider muss ich für den Moment feststellen, dass 2026 diese Hoffnungen für mich noch nicht wirklich erfüllt.
Wir trauern um einen guten Freund, Astrids Mutter musste den Jahreswechsel (und bis heute) im Krankenhaus verbringen, ein langjähriger Wegbegleiter musste mit seinem Unternehmen Insolvenz anmelden, bei der Tochter eines mir wichtigen Menschen wurde ein Karzinom in der Brust diagnostiziert, der Klimawandel wirkt sich akut aus und die aktuellen Entwicklungen in Venezuela tragen auch nicht unbedingt zur Beruhigung der Situation der Welt allgemein bei. Der Ukraine – Krieg ist nach wie vor weit von einem Ende entfernt und in Taiwan droht ein weiterer Konflikt, der die ganze Welt bedrohen kann. Von den zahllosen anderen Schlachtfeldern, die sich einfach nicht beruhigen wollen, will ich gar nicht schreiben.
Kurz: das Jahr 2026 hätte durchaus viele Möglichkeiten gehabt, einen schönen und optimistisch-zukunftsweisenden Start hinzulegen, hat das aber ganz brutal versemmelt. Statt irgendwelche Probleme zu lösen oder Konflikte zu beenden kamen noch neue dazu.
Aber: an diesem besondern Tag (Epiphanias) kommen die Heiligen Drei Könige und bringen Geschenke, damals an den gerade geborenen Jesus, heute hoffentlich für die ganze Welt . Das Gold kann gerne DJT bekommen, wenn es dazu hilft, ihn zu befriedigen ( ich traue mich schon gar nicht die Hoffnung auszudrücken, dass es ihn zur Vernunft bringen kann), die übrigen Geschenke helfen der Welt hoffentlich dabei endlich einen wirklich guten Weg in die Zukunft zu beschreiten.
Ich bin und bleibe Optimist, aber für die „Weisen aus dem Morgenland“ ist es noch ein sehr langer Weg durch den ganzen Wahnsinn dieser Welt bis hin zu einem Frieden, der sich nur ganz weit weg abzeichnet. Hoffentlich lassen sich alle mit gutem Willen aber nicht abhalten, den Weg zu gehen.

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