Astrid und ich, wir waren schon gemeinsam in Vorarlberg, lange bevor wir dann auch ein Paar wurden. Damals fuhren wir zu Vorlesungen dorthin, bis heute sind wir noch immer sehr gerne im Krönele in Lustenau.
Endlich war es jetzt mal wieder soweit, ein Wochenende in dieser schönen Gegend stand an. Astrid hatte gelesen, dass der Kabarettist Martin Frank (ein echter Niederbayer) in Dornbirn auftreten wird und so gab es einen perfekten Vorwand, um ein Wochenende in Vorarlberg zu planen.
Die Anreise war die erste wirklich längere Strecke, die wir mit unserem Elektro – Auto bewältigen mussten und es war deutlich entspannter als befürchtet, einfach problemlos, wenn man mal von der extrem langen Fahrzeit absieht. Dafür war aber nicht das eAuto verantwortlich, sondern ein gesperrter Grenztunnel und dann noch ein (leider tödlicher) Unfall kurz vor dem dem Ziel, nachdem die Straße blockiert war. Aber gut mal selbst zu erleben, dass auch längere Touren mit dem Wagen gut zu bewältigen sind.
Am Samstag fuhren wir dann erst auf die Insel Mainau, um die Blumenpracht zu genießen, dann ging es zurück und ins Kulturhaus Dornbirn. Vor der Vorstellung gab es noch einen kleinen Snack am Dorfplatz der historischen Stadt.
Das Wetter hätte den ganzen Tag über nicht besser sein können und so konnten wir dann auch die langsam untergehende Sonne noch bewundern, bevor wir dann zum Veranstaltungsort spazierten. Der Saal war bei der Ankunft doch recht leer.
Im Foyer war aber dann schon deutlich zu erkennen, dass die Veranstaltung wirklich ausverkauft war.
Dann kam ein wirklich sehenswertes Programm („Grüße aus Allegro Süd“), einfach ein toller Abend. Wer mal Lust hat, herzhaft zu lachen, hin und wieder ein wenig zu grübeln und sich auch selbst den Spiegel vorzuhalten, wer auch mal positiv auf die vielen negativen Dinge des Alltags blicken möchte, der ist hier genau richtig.
So oder so, wir hatten einen sehr gelungenen Tag und können einen Besuch in Vorarlberg und/oder von Martin Frank nur empfehlen.


