Grundsätzlich bin ja überhaupt kein Freund von den ganzen Spritz – Varianten. Gerne mal ein Glas Sekt, Cremant, Cave oder wie die ganzen sprudelnden Varianten auch heißen mögen, wirklich begeistert haben mich die gemischten Versionen bisher eigentlich nicht. In Palermo war es aber praktisch unmöglich, darum herumzukommen, überall gab es fliegende Händler, an deren Ständen man neben frischem Saft sich damit versorgen konnte.
Die ersten Tage konnten wir widerstehen, am ersten wirklich warmen und sonnigen Tag dann in der Strandbar war es dann aber soweit. Allerdings wollten wir nicht mit dem absoluten Mainstream mitgehen und haben wir uns statt einem Aperol – Spritz einen Limoncello – Spritz gegönnt.
Die Mischung aus Limoncello (natürlich hergestellt aus sizilianischen Zitronen, Prosecco und etwas Mineralwasser ist schon wirklich genial und vielseitig verwendbar. Nicht nur in der Strandbar kann man sich so ein Glas gönnen, auch als Aperitif vor dem Abendessen erfüllt die Mischung seinen Zweck.
Auch vor einem Mittagessen in der sizilianischen Sonne bereitet der Limoncello – Spritz den Magen auf die kommenden Herausforderungen gut vor.
Wichtig zu wissen ist auch, dass man gar keinen besonderen Grund braucht, um sich so ein Getränk zu gönnen, es schmeckt auch einfach bei einer kleinen Pause beim Spaziergang. Im konkreten Fall machten wir eine kurze Pause in der Caffeteria del Corso (einfach eine geniale kleine Bar, auch wenn sie mitten im touristischen Zentrum von Palermo liegt) und nahmen eine kleine Erfrischung.
So gut wir das Zeug fanden und so guten Limoncello es in Sizilien gibt, so richtig der Standard ist trotzdem noch ein anderes Getränk. Zumindest könnte man den Eindruck haben, wenn man sich so einzelne Verkaufsstände in der Stadt anschaut:
Die Lage scheint schon recht eindeutig zu sein, trotzdem: ich bleibe beim Limoncello 🙂





